Flurfunk

#audiobc21

Socializing im Home Office

Am 29.04.2021 fand das 1. Audio-only BarCamp (#audiobc21) statt. Thematisch ging es um die Nutzung des Mediums Audio in Organisationen. Getroffen haben wir uns ganz corona-konform online über die Sprachkonferenzsoftware Mumble.

Mein Thema: Flurfunk – Socializing im Home Office

Bei der Arbeit in Organisationen treffen sich Mitarbeiter*innen beim Mittagessen, auf dem Flur, in der Teeküche. Im Home Office fehlt dieser soziale Kontakt vielen und es wird versucht Alternativen dazu in digitalen Räumen zu schaffen.

Nach einem kurzen Impuls zum Thema tauschten wir uns über folgende Fragen aus:

  • Wie findet bei euch im Unternehmen/in oder Organisation das Socializing statt?
  • Welche Formate findet ihr besonders gut?
  • Was lässt sich aus eurer Sicht auch gut rein im Audio-Format umsetzen?
  • Wo seht ihr Probleme?
  • Habt ihr weitere Ideen?

Ziele

Soziale Interaktionen zwischen Mitarbeiter*innen sorgen für ein Zugehörigkeitsgefühl, für Identifikation mit der Organisation und sorgen für eine gute Arbeitsathmosphäre. Gerade jetzt, wo besonders viele Menschen im Home Office arbeiten und auch viele Freizeitaktivitäten nicht stattfinden können, fehlt soziale Kontakt und die Möglichkeit zur absichtslosen Kommunikation.

Dabei entstehen gerade im zwanglosen Austausch oft neue Ideen.

Formate

Neben diversen Pausenformaten, wie zum Beispiel

  • Teezeit
  • Virtual Coffee
  • Mystery Lunch
  • Fitnessangeboten

wurden auch Events in digitale Formate überführt. Die komplette Sammlung findet ihr im Screenshot.

Screenshot aus dem Mural-Board. Bildausschnitt: Formate

Probleme

Trotz einer Vielzahl interessanter Formate für das Socializing ist den meisten die mangelnde Zufälligkeit gemein. D.h. die Angebote sind oft ein weiterer Termin im Kalender.

Eine Idee hierzu war, die Büros digital nachzubauen, bspw. in workadventu.re, damit man sehen kann, welche Kolleg*innen gerade online sind und offen für einen spontanen Austausch sind.

Und da steckt auch schon die nächste Herausforderung – einige fühlen sich von den digitalen Plattformen technisch überfordert. Zudem ist während Corona bei vielen die Zahl der Meetings und damit auch die online verbrachte Zeit stark gestiegen.

Vorteile von Audio-Formaten

Screenshot aus dem Mural-Board. Bildausschnitt: Vorteile von Audio-Formaten

Ein interessanter Aspekt der als Vorteil genannt wurde, ist, dass Bildschirm teilen nicht möglich ist. D.h. es gibt keine Informationen, die man visuell aufnehmen muss, man kann sich rein auf das Gesprochene konzentrieren.

Das Zuhören im reinen Audio-Format wurde nicht nur in meiner Session, sondern auch von anderen Teilnehmer*innen des Barcamps als „anders“, konzentrierter, intensiver bezeichnet.

Für Audio-Streaming wird außerdem deutlich weniger Bandbreite benötigt, als für Videokonferenzen. Das ist nicht nur vorteilhaft in Gegenden mit schlechtem Netzausbau, das macht es auch einfacher mit Mobilgeräten von unterwegs teilzunehmen, während man beispielsweise in der Natur spazieren geht.

Ihr wollt mehr übers #audiobc21 wissen?

Karlheinz Pape berichtet auf den Seiten der Corporate Learning Community vom 1. Audio-only BarCamphttps://colearn.de/das-erste-audio-only-barcamp-audiobc21/

Die Aufzeichnungen der Sessions vom Audio-Barcamp werden nach und nach hier im Podcast von Simon Dückert veröffentlicht: https://fyyd.de/user/simondueckert/curation/dc6fcfb89db6cb9b236559d9c40e1791

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